Dämonenblut,  Fantasy

Tiron (Dämonenblut 7)

Du kannst das Schicksal hassen, verfluchen, es beschimpfen, brüllen, beleidigt sein, wütend werden, einen anderen Schuldigen finden und ihm die Hölle heißmachen, doch eines wird dir niemals gelingen.
Du kannst dein Schicksal nicht ändern. Ob es dir gefällt oder nicht.

Neuer Auftrag, neues Abenteuer. So denkt zumindest Tiron, der sich freudig die Hände reibt. Sein Enthusiasmus wird allerdings stark eingebremst, als er erfährt, dass er dafür nach Seattle fliegen muss und über den Auftraggeber Ken Jackson nichts herauszubekommen ist. Nicht einmal seine genaue Aufgabe will man ihm verraten – zumindest am Telefon.
Die Neugier, die um einiges höher ist als die Verärgerung, lässt ihn hinreisen. Voller Vorurteile und Vorbehalte, die sich bereits an der Haustür in Luft auflösen.
Nicht die einzige Überraschung, die ihn erwartet. Denn kurz darauf erkennt Tiron seine Gefährtin in Aurelia, der Ehefrau des Auftraggebers.
Gefangen zwischen Loyalität und Verlangen versucht er tapfer, seinen Auftrag zu erfüllen und das Ehepaar Jackson zu beschützen, das wiederholt in Gefahr gerät. Doch da ist noch etwas, das Tiron schwer zu schaffen macht.
Warum ist er der Einzige, der nicht das Bedürfnis verspürt, den ungeliebten Nebenbuhler loszuwerden?
Wieso beherrschen Tiron ganz andere Wünsche, die ihn emotional total überfordern?
Lange Zeit hat er keine Ahnung, was für ein perfider Plan das ist, den das Schicksal für ihn bereitgelegt hat, doch in dem Moment, als er die ganze Wahrheit erkennt, verliert er den Boden unter den Füßen.
Wird er den Mut finden, den geraden Weg zu verlassen und sich mit breiten Schultern durch unbekanntes Gefilde zu schlagen oder gibt er dem inneren Drang nach, davonzulaufen und alles hinter sich zu lassen?
Egal wie er es dreht, ihm bleibt nur die Wahl, sein Schicksal anzunehmen und sich auf das Experiment Leben einzulassen oder einsam und verbittert zu sterben.

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